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Nachrichten25. February 2009 |
Verkehrstote Im Stadt und Landkreis Heilbronn sind im vergangenen Jahr 17 Menschen bei Unfällen getötet worden, 12 weniger als im Jahr zuvor. Damit sei ein historischer Tiefstand erreicht worden. Die Polizei führt die positive Entwicklung auf die kontinuierliche Präventionsarbeit und die verstärkte Verkehrsüberwachung zurück. Die Gesamtzahl der Unfälle stieg zwar leicht auf rund 9.800, die Zahl der Verletzten ging dagegen um rund 200 deutlich zurück. Hauptunfallursachen sind nach wie vor überhöhte Geschwindigkeit, falscher Abstand und Fehler beim Überholen. Zugenommen hat auch die Zahl der durch der Alkohol und Drogen verursachten Verkehrsunfälle. Auf den Autobahnen 6 und 81 stiegen die Unfallzahlen im Jahresvergleich um über 200 auf rund 1.300 an. Kurzarbeit Betroffen sei vor allem die Automobilindustrie: So ist bei den Auto-Zulieferern Kaco mit den Werken in Heilbronn, Kirchardt und Talheim seit Januar ein Großteil der Mitarbeiter in Kurzarbeit. Außerdem hat es viele weitere getroffen. Beim Neckarsulmer Autobauer Audi ruhte in der Faschingswoche die Produktion. Seit Anfang des Monats arbeiten auch die 240 Mitarbeiter des Metallverarbeiters BEW in Schwäbisch-Hall kurz. Auch betroffen sind die Mitarbeiter des Bad Wimpfener Platzhirsches, der Chemiefirma Solvay, ebenso Kolbenschmidt in Neckarsulm und Hornschuch im Hohenloischen. Doch nicht alle Firmen, die in der Region Kurzarbeit angemeldet haben, werden das Instrument auch tatsächlich einsetzen. Vielmehr beantragen etliche Betriebe Kurzarbeit, um bei fortdauernder Krise schnell reagieren zu können, sagte ein Sprecher der Agentur für Arbeit in Heilbronn. Wichtig sei jetzt vor allem die Qualifizierung der Mitarbeiter in Kurzarbeit. Das soll durch eine neue Fördermaßnahme des Landes unterstützt werden. Demnach sollen bis zu 50 Unternehmen staatliche Zuschüsse für die Fortbildung bekommen. Der Zuschuss soll pro Firmenstandort maximal 40.000 Euro betragen. Ab Mitte März soll das bundesweit einmalige Programm gestartet werden. Getrag Geschäftsleitung, IG Metall und Betriebsrat des Getriebebauers Getrag in Untergruppenbach haben sich auf einen Interessenausgleich und Sozialplan verständigt. Das teilte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage mit. Darin ist festgelegt, welche Mitarbeiter vom Stellenabbau betroffen sind und welche Leistungen das Unternehmen zahlt. Wie berichtet, will Getrag 345 Stellen streichen, allerdings ohne betriebsbedingte Kündigungen. Der Stellenabbau soll durch das Ausscheiden älterer Mitarbeiter erreicht werden, zudem werden befristete Verträge nicht mehr verlängert. Im Werk Neuenstein fallen rund 70 Arbeitsplätze weg, am Firmensitz in Untergruppenbach 130. Dadurch will Getrag 27 Millionen Euro einsparen. »Beitrag ansehen |

















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