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Nachrichten4. March 2009 |
Semesterticket für Studierende Die landkreiseigene Nahverkehrsgesellschaft von Schwäbisch Hall wird ein Semesterticket für Studierende einführen. Das entschied jetzt der Haller Kreistag auf seiner Sitzung in Fichtenau. Die Studenten könnten dann für 96 Euro pro Halbjahr beliebig viele Fahrten mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln im gesamten Gebiet der Heilbronner, Hohenloher und Schwäbisch Haller Nahverkehrsgesellschaften unternehmen. Das Semesterticket wird vom Studentenwerk Heidelberg subventioniert. Energieagentur Die Energie-Agentur des Main-Tauber-Kreises startete jetzt in Zusammenarbeit mit örtlichen Banken eine Vortragsreihe rund um Energie und Energiesparen beim Bauen. Fachreferenten aus dem Kreis informieren dabei beispielsweise über Solarenergie und energetische Sanierung von bestehenden Immobilien. Dt. Bahn Die geplante Sonntags-Schließung des Reisezentrums im Heilbronner Hauptbahnhof wird möglicherweise doch noch abgewendet. Wie Sprecher von Bahn und Landesregierung bestätigten, laufen derzeit Verhandlungen. Ein Ergebnis soll in der kommenden Woche vorliegen. Mit der Ankündigung, ihr Reisezentrum sonntags zu schließen, hat die Bahn zahlreiche Proteste ausgelöst. Unter anderem bezeichnete Heilbronns Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach eine Schließung als unzumutbar. Dörzbach Die Polizei des Hohenlohekreises sucht nach einem Unbekannten, der immer wieder an Wochenenden und in der Nacht offenbar Schießübungen in unmittelbarer Nähe eines Wohngebietes in und um Dörzbach veranstaltet. Zeugen hatten mehrere Male Schüsse in schneller Folge gehört. Ermittlungen, auch bei den örtlichen Jagdpächtern, blieben bislang erfolglos. Jagsttalbahn Die Stadt Widdern wird sich an der Sanierung der Jagsttalbahn beteiligen. Der Gemeinderat jetzt für die Wiederherstellung eines ersten Abschnitts zwischen Widdern und der Nachbargemeinde Jagsthausen. Die Jagsttalbahn endet in Dörzbach und hat eine lange Tradition. Außerdem kauft Widdern für 25.000 Euro Anteile an der Jagsttalbahn AG, an der schon mehrere andere Gemeinden beteiligt sind. Als nächstes soll in Gesprächen mit den zuständigen Stuttgarter Ministerien die Finanzierung auf den Weg gebracht werden. Den Plänen zufolge könnte die Bahn ihren Betrieb schon im kommenden Jahr wieder aufnehmen. Die Gemeinden entlang der Jagst versprechen sich durch die Bahn eine Belebung des Tourismus. Staatsanwaltschaft Heilbronn Die Staatsanwaltschaft Heilbronn hat im vergangenen Jahr insgesamt knapp 53 Tausend Ermittlungsverfahren bearbeitet. Der Leitende Oberstaatsanwalt Volker Link sagte, diese Anzahl sei beängstigend. Nur durch den außergewöhnlichen Einsatz der Mitarbeiter habe man diese Menge an Verfahren bearbeiten können. Letztlich fehlten der Staatsanwaltschaft Heilbronn bis zu 10 Personal-Stellen. Neues Personal sei aber nicht in Sicht, so Link. Die Zahl der Fälle, die auch nach einem Jahr noch nicht erledigt sind, stieg auf 133. Sie hat sich damit seit 2005 mehr als verdoppelt. Besonders belastet ist die Staatsanwaltschaft Heilbronn auch durch die Ermittlungen im Heilbronner Polizistenmord. Gall/Feuerwehren Kreis Bei der Hauptversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Heilbronn wurde Ende Februar der Hauptbrandmeister und SPD-Landtagsabgeordnete Reinhold Gall aus Obersulm als neuer Vorsitzender gewählt. Stellvertreter Galls sind Eberhard Jochim aus Neckarsulm, Chef der Heilbronner Berufsfeuerwehr, und Feuerwehrkommandant Albrecht Decker aus Schwaigern. Die Zahl der aktiven Feuerwehrleute im Kreis liegt bei über 4700. Vor allem die Zahl der Jugendlichen stieg – entgegen der allgemeinen Entwicklung deutlich an: Fast 1200 sind es jetzt. Zählt man die so genannten Altersabteilungen dazu, hat der Kreisfeuerwehrverband heute 6920 Mitglieder. Umweltzone Die zur Feinstaub-Bekämpfung eingerichtete Umweltzone in Ilsfeld im Kreis Heilbronn bleibt auch 1 Jahr nach ihrer Einführung umstritten. Bürgermeister Thomas Knödler sagte, die Zahl der Fahrzeuge sei dadurch nicht zurückgegangen. Es gebe immer noch zu viele Ausnahmegenehmigungen. Das Umweltministerium hatte zur Jahresbilanz ein positives Resümee gezogen. Dazu hieß es aus Ilsfeld: Wenn das Umweltministerium jetzt eine positive Zwischenbilanz ziehe, sei dies reine “Augenwischerei”, so Bürgermeister Knödler wörtlich. In Ilsfeld und sieben weiteren Kommunen des Landes wurden die Umweltzonen vor einem Jahr eingeführt, in Heilbronn zum 1. Januar dieses Jahres. Auch dort wird die Einführung weiterhin kritisiert. Kriminalstatistik Im Stadt und Landkreis Heilbronn hat sich die Zahl der Straftaten im Jahr 2008 entgegen dem Landestrend erhöht. Das geht aus der aktuellen Kriminalstatistik hervor, die jetzt veröffentlich wurde. Demnach verzeichnete die Polizeidirektion im abgelaufenen Jahr insgesamt 20.718 Straftaten und somit einen Anstieg um 2,3 Prozent. Mit den Zahlen der polizeilichen Kriminalstatistik wird die reine Straftatenbelastung der Polizeidirektion Heilbronn dargestellt. Sonderbelastungen, wie z.B. die Soko „Parkplatz“ und sonstige personalintensive Maßnahmen werden dort nicht abgebildet. |

















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